Fernweh

Fernweh

Montag, 26. September 2016

Siauliai (LIT) - Palanga

Wir hätten es wissen müssen....die Nacht war grauenvoll warm :-( Dafür sind wir heute morgen mit schönstem Sonnenschein ( 9 Grad) zur Weiterfahrt belohnt worden. Und es hat sich gelohnt, wir haben eine wunderbare Seite von Litauen kennengelernt.
Der Zemaitua- Nationalpark mit knapp 220 km² ein wirkliches Highlight. Wunderschöne Wälder welchseln sich ab mit Hügelketten aus der Eiszeit, viele Flüsse, unendlich viele Seen und sehr schöne kleine Ortschaften mit toll hergerichteten Häusern. Einige Prachtbauten stehen hier auch rum, udn zwar nicht zu wenige.
Der Abstechten in den Kur- und Badeort Palanga hat sich für nuns nicht gelohnt. Hier ist eine 600 Meter lange Party- und Flaniermeile mit einem Pier welches bis ins Meer hineinragt, gut das schon Nachsaison ist.














Zwischen Palanga und Klaipeda trafen wir wieder auf die Ostsee, die heutigen Temeparturen mit fast 16 Grad laden fast zum schwimmen ein.






Sonntag, 18. September 2016

Cesis (LET) - Siauliai (LIT)

Gemäß unserem Nutella war er heute morgen doch etwas kühl, es hatte die Konsistenz zum schneiden. Also Felle aufs Moped und ab weiter Richtung Süden. Und wie das in Lettland so ist, nach 10 km ging es auf Schotter. In Lettland braucht man die Schotterpisten nicht extra suchen, selbst die großen gelben Strassen lt Karte sind hier zum überwiegenden Teil Schotter. So wurden wir heute mal richtig eingestaubt und hatten teilweise auch echt übles Wellblech. Bei der Zicke hat alles nur so gescheppert, selbst als ich maximal gefahren bin. Und auch der Hippo hat bei 80 km/h ziemlich geklappert. So blieb es dann auch an der Küste entlang bis wir nach Litauen wieder kamen. Zwischendurch hat sich netterweise mal die Sonne blicken lassen, Höchsttemperatur heute 15 Grad, aber dann wieder schnell grau in grau. Mangels Möglichkeiten haben wir uns heute in Siauliani den Luxus eines Hotels gegönnt. Ganz toll im alten Ritterstil mit viel Holz, großen Kronleuchtern und urgemütlich. Und das ganze zu einem Preis bei dem wir in Deutschland noch nicht mal ein Gästezimmer gekommen. Dazu gab es echt einheimisches Essen und leckeres Bier. Wir sitzen nur hier wieder in Shirt und hochrotem Kopf da uns die indoor Temperaturen echt zu schaffen machen.




























Samstag, 17. September 2016

Haapsula - Pärnü - Cesis (LET)


Es ist mal wieder Wochenende, und so hat die Dorfjugend in Haapsula die Nacht zum Tag gemacht, incl. Autorennen auf der Hauptstrasse. Egal, wir sind mittlerweile blendend erholt und so ging es nach einen heißen Tee bei kühlen 12 Grad entlang an der Ostsee. Es ist wirklich schade das man kaum Blick auf das Meer vom Fahren aus hat, eher stupides geradeaus zwischen Bäumen eingekeilt. Und irgendwie kam es uns heute auch super super kalt vor. Zwischenstop in Pärnu , und hier war es am Meer auf einmal sogar kuschelig warm. Pärnu ist eine Art inoffizielle Sommerhauptstadt von Estland, und seit 1838 Kurort. Ein toller breiter, kilometerlanger Sandstrand und eine recht
nette ALtstadt bei der wir natürlich auch auf der Rüütli (so heißt die Flaniermeile) gebummelt sind.
Bedingt durch ie doch kühlen Temperaturen wurden jetzt die Felle auf dei Mopeds geschnürt, dafür haben wir sie ja schließlich mit und weiter ging es an der Küste bis Salacgriv, hier ist die Grenze zu Lettland. Kaum wollten wir  auf dieP12 abbiegen kam uns auch schon wieder grober Schotter entgegen. Hier in Lettland sind auch die großen Strassen oft Schotter, dazu hatten wir heute aber keine Lust, also kehrt Marsch und noch ein bisschen an der Küste.
Bei einem Stopp sind uns doch wirklich die Augen rausgefallen. Wir bibbern mit Winterhandschuhen und langer  Unterhose und da kam doch echt ein niederländisches Päarchen auf einer 1200 BMW angerollt. Er kurze Hosen und eine
dünne Windjacke bei der alle Reißverschlüsse auf waren, sie in Jeans und dünnem Jäckchen...brrrr..auf unsere Frage
ob es nicht etwas kalt wäre meinte er ja, aber er hat ja schließlich Protektoren an den Beinen. Ob wir auch mit der Geschwindigkeit (hier gilt überall 90 km/h resp. innerorts 50 km/h) hätten ? Nein, wieso, na ja er wäre mit 80 km/h innerorts geblitzt worden, ok !!
Jetzt sind wir wieder auf dem schönen Camping im Gauja-Nationalpark 8 km von Cesis entfernt, genießen den Blick auf den See und hatten zum aufwärmen erst mal ne heiße Dusche. Das Feuerholz für heute Abend liegt schon bereit.